Nach 120 trost- und torlosen Minuten zogen die Hessen mit einem 4:1 nach Elfmeterschießen ins Achtelfinale ein. Szabolcs Huszti, Bastian Oczipka, Omar Mascarell und Makoto Hasebe trafen vom Punkt. Die Ingolstädter Romain Bregerie und Moritz Hartmann droschen den Ball über die Latte. „Das Spiel hat sich dem Rahmen angepasst, das war ein zähes Pokalspiel“, sagte hinterher Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic. „Am Ende der Verlängerung hatten wir das Glück auf unserer Seite, aber es zählt nur das Weiterkommen.“

Der Tabellen-17. der Bundesliga war in der Verlängerung dem Sieg sogar etwas näher gewesen: Mathew Leckie (110.) traf allerdings das leere Tor nicht. Im Gegenzug köpfte Eintracht-Stürmer Haris Seferovic die Kugel an die Latte.

Über die spärliche Kulisse und die biedere Vorstellung der Eintracht konnte aber weder das dramatische Finale noch die Hardcorefans mit ihren Gesängen hinwegtäuschen. Von den 15 000 Dauerkarteninhabern der Haupt-, Gegen- und Osttribüne nutzten gerade einmal gut 6000 ihr vom DFB eingeräumtes Vorkaufsrecht.

Meier hat eine Zerrung

Nur 6300 Tickets waren veräußert worden, davon gingen 213 nach Ingolstadt. Weniger Zuschauer waren letztmals am 17. Mai 2009 ins Stadion gekommen. Damals kickte der FSV Frankfurt in der zweiten Liga übergangsweise in der Arena im Stadtwald. 4354 Zuschauer wollten das letzte Saisonheimpiel der Bornheimer sehen. Kurios: Auch vor knapp siebeneinhalb Jahren hieß der Gegner FC Ingolstadt.

Quelle: http://www.fr-online.de/eintracht-frankfurt/dfb-pokal-eintracht-zieht-ins-pokal-achtelfinale,1473446,34885174.html

Eintracht mit Mühe in der nächsten DFB-Pokalrunde

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