Eintracht Frankfurt steht im Halbfinale des DFB-Pokals. Am Mittwochabend besiegte die SGE den 1. FSV Mainz 05 in der Runde der letzten Acht mit 3:0 – weil die Rheinhessen nicht nur offensiv blass blieben, sondern sämtliche Tore selbst verschuldeten. Mit kapitalen Fehlern.

Gut zehn Minuten nach Wolfs passablem Distanzschuss (6.), dem ersten Abschluss der Partie, verstolperte Adler einen Rückpass von Bell, Wolf legte am Fünfmeterraum auf Rebic quer, und dieser schob ins leere Tor ein (17.). Frankfurt wirkte wacher als die Gäste und trat entschlossener auf, während Mainz Aggressivität und Mut vermissen ließ. Die Rheinhessen brachten im ersten Durchgang in der Offensive kaum etwas zustande.

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Die Eintracht kam immerhin noch zu dieser Gelegenheit: Boateng zog nach einem Freistoß aus dem Halbfeld am zweiten Pfosten volley ab, traf aber nur das Außennetz (28.). So ging es mit einer verdienten Führung für Kovacs Mannschaft in die Kabinen.

Kurz nach Wiederbeginn leistete sich Mainz den nächsten haarsträubenden Fehler: Hack spitzelte eine flache Haller-Flanke an Adler vorbei ins eigene Tor (53.). Zwar kam Ujah wenig später bei einem der wenigen passablen Mainzer Angriffe mal zum Abschluss, zielte aber zu hoch (55.), ehe die Nullfünfer auch den dritten Eintracht-Treffer selbst einleiteten: Hack verlor den Ball am eigenen Strafraum mit einer unsauberen Annahme, Mascarell nahm die Kugel auf – und lupfte sie über den herausstürzenden Adler (62.).

Die Partie war bereits entschieden, doch Latza setzte in der letzten Viertelstunde noch den unrühmlichen Schlusspunkt: Der Mainzer Mittelfeldmann grätschte den eingewechselten Fabian an der Seitenlinie vorsätzlich um – und sah Rot (82.).

Quelle: http://www.kicker.de/news/fussball/dfbpokal/spielrunde/dfb-pokal/2017-18/4/4203440/spielbericht_eintracht-frankfurt-32_1-fsv-mainz-05-30.html

Frankfurt zieht ins Halbfinale ein

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