Olympia Looping

Olympia Looping (auch bekannt als Fünfer Looping) ist die Bezeichnung der 1989 auf dem Münchner Oktoberfest eröffneten ersten transportablen Achterbahn mit Fünffachlooping der Welt, die mit einer Streckenlänge von 1250 Metern zudem die größte transportable Achterbahn der Welt ist.

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Aus den Berechnungen des Ingenieurbüros Stengel baute die Firma BHS im Werk Peißenberg zusammen mit dem Konstruktionsbüro Anton Schwarzkopfs und der Firma Zierer die Bahn für den Schausteller Rudolf Barth. Die Fahrstrecke besitzt mit einer Fahrbahnhöhe von 32,5 Metern – einschließlich der Loopings – eine Gesamtlänge von ca. 1250 Metern, auf der die Fahrzeuge Geschwindigkeiten von maximal ca. 80 km/h (laut Schausteller bis zu 100 km/h) erreichen und Beschleunigungen von bis zu 5,2 g auf die Fahrgäste wirken. Das Gesamtgewicht der Stahlkonstruktion beträgt 900 Tonnen und der zum Aufstellen benötigte Platz ist 86,5 Meter breit und 38,5 Meter tief. Die Durchmesser der Loopings betragen 20, 14 und 12 Meter.

Auf dem Rundkurs sind bis zu 5 Züge gleichzeitig unterwegs, die je nach Spielort aus 5 oder 7 Wagen (nur auf dem Oktoberfest in München) bestehen, in denen jeweils 4 Personen Platz finden (20 bzw. 28 Fahrgäste pro Zug). Wie viele Züge auf der Strecke fahren und aus wie vielen Wagen sie bestehen, richtet sich nach der Anzahl der erwarteten Fahrgäste am jeweiligen Spielort.

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