Die Weltmarktfabrik im Globalisierungskontext

Zu den wichtigsten ökonomischen Entwicklungen der letzten Jahrzehnte zählen die Intensivierung der weltwirtschaftlichen Vernetzung und die zunehmende Internationalisierung der Unternehmenstätigkeit. Fast doppelt so schnell wie das reale Welt-Bruttosozialprodukt wächst seit Jahren das Welthandelsvolumen. Mehr als zwanzig Prozent der weltweit produzierten Güter werden heute grenzüberschreitend gehandelt. Die treibenden Kräfte hinter Exportboom und Globalisierungsschub liegen in der zunehmenden Angleichung der Kaufkraft und den wachsenden Kommunikations- und Informationsmöglichkeiten. Diesem Sog kommt auch ein starker Druck von der Anbieterseite entgegen, da schnell steigende Entwicklungs- und Fertigungskosten sich in immer kürzeren Produktlebenszyklen getilgt werden müssen, so dass ausreichendes Absatzvolumen nur bei Bedienung internationaler Märkte zu erzielen ist.

weltmarktfabrik
Vor dem Hintergrund dieser Problematik gliedert sich die Arbeit in sechs Hauptteile. Der erste Teil dient der begrifflichen Erläuterung der Globalisierung, der zweite Teil mit der begrifflichen Erläuterung des Standortmanagements.  Hieraus lässt sich bereits ableiten, wie das konzeptionelle Planen in einer Weltmarktfabrik voran geht. Der dritte Hauptteil beschäftigt sich mit dem internationalen Standortmanagement, beleuchtet in Grundlagen einzelne Produktionssysteme und gibt Beispiele für Weltmarktfabriken des 21.Jahrhunderts. Das vierte Kapitel systematisiert die Ausdehnung des Welthandels, die Entstehung von transnationalen Konzernen und Netzwerke und beleuchtet auch Kritikpunkte, mit denen sich Unternehmen dieser Größe auseinander zu setzen haben. Die letzten beiden Kapitel umfassen den Fragmentierungsgrad der Produktion sowie geben Aufschluss auf verschiedene Produktsysteme, welche neben den Maschinen, Betriebsmittel, Produktionsstätten, etc. auch das Regelwerk und die Methode darstellen, nach denen bestimmte Prozesse in der Produktion geführt werden.
Die Schlussbetrachtung betrachtet nochmals die Arbeit und gibt einen Ausblick für die Zukunft.

 

Inhaltsverzeichnis:

  1. Einführung.. 1

1.1.      Problemstellung. 1

1.2.      Gang der Untersuchung. 1

  1. Globalisierung.. 2

2.1.      Begrifflichkeit 2

2.1.1.      Kapital- und Warenverkehr 3

2.1.2.      Globalisierung der Kultur 6

2.2.      Neoliberalismus. 7

2.2.1.      Ordoliberalismus. 8

2.2.2.      Monetarismus. 8

2.3.      Global Sourcing. 9

2.4.      Local Buying/ Beschaffungsstrategie. 9

  1. Standortmanagement 10

3.1.      Standorttheorie. 10

3.2.      Standortstrukturtheorien.. 10

3.3.      Theorien der unternehmerischen Standortwahl 11

3.4.      Verhaltenswissenschaftliche Ansätze. 12

3.5.      Allgemeine Gleichgewichtstheorie. 14

3.6.      Standortplanung. 14

  1. Internationales Standortmanagement 17

4.1.      Der Weltmarkt 17

4.2.      Die Weltmarktfabrik. 17

4.3.      Systemdienstleister 22

4.4.      Produktionsstandorte. 24

4.5.      Die Parallelproduktion.. 25

4.6.      Die Verbundsproduktion.. 26

4.7.      Produktionsstufen.. 26

4.8.      Produktionsverbundsysteme. 30

4.8.1.      Schlankes Management 30

4.8.2.      Kooperation und Kooperationsverbünde. 31

4.9.      Geographische Dezentralisierung. 34

  1. Ausdehnung des Welthandels. 35

5.1.      Geschichte der Globalisierung. 35

5.1.1.      Neoliberaler Positionen.. 36

5.1.2.      Globalisierung als Krisenstrategie. 36

5.2.      Vom Multi- zum Transnationalen Konzern.. 37

5.2.1.      Umfang der transnationalen Konzerne. 37

5.2.2.      Die drei Phasen der Entwicklung. 39

5.2.3.      Trendwandel in den 1980ern.. 39

5.3.      Kritik an Weltmarktfabriken.. 40

5.3.1.      Arbeitsbedingungen.. 40

5.3.2.      Flexibilisierung der Arbeitsmärkte. 42

5.4.      Transnationale Netzwerke. 42

5.4.1.      Hierarchien.. 42

5.4.2.      Dezentralisierung. 43

5.4.3.      Know How und Fusionen.. 43

5.4.4.      Strategische Allianzen.. 44

5.4.5.      Handel, Geld und Investitionen.. 44

5.4.6.      Länder im Norden und Süden.. 45

5.4.7.      Umwelt und Arbeitsbedingungen.. 45

  1. Fragmentierungsgrad der Produktion.. 46

6.1.      Nationale Verbundproduktion.. 46

6.2.      Nationale Parallelproduktion.. 46

6.3.      Internationaler Produktionsverbund. 46

6.4.      Internationale Parallelproduktion.. 49

  1. Produktionssysteme. 51

7.1.      Toyota Produktionssystem (TPS) 52

7.2.      Just in Time Fertigung (JIT) 52

7.3.      Autonomation (Jidoka) 53

7.4.      Kaizen.. 53

  1. Schlussbetrachtung.. 55

 

Ersten Kommentar schreiben

Antworten

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.


*