Generation IPhone

Am 9. Januar 2007 stellte Apple im Rahmen der Macworld San Francisco das Apple TV und das iPhone vor. Steve Jobs erklärte, dass Apple zusätzlich zum iPod nun zwei weitere Produktkategorien abseits des traditionellen Computer-Geschäfts habe. Um dies widerzuspiegeln, wurde das Unternehmen von Apple Computer Inc. in Apple Inc. umbenannt.
Das iPhone-Betriebssystem iOS wird seit September 2007 auch im iPod touch verwendet. Mit der Vorstellung des Tablet-Computers iPad im Januar 2010 erweiterte Apple seine iOS-Produktlinie erneut. Apples iOS-Geräte und Geräte, die das konkurrierende Betriebssystem Android benutzen, dominieren seitdem die Märkte für Smartphones und Tablets. Durch das rapide Wachstum beider Märkte wuchs Apple in dieser Zeit sehr stark und gehört inzwischen zu den finanziell erfolgreichsten Firmen der Welt. Im Geschäftsjahr 2013 machten iOS-basierte Produkte fast drei Viertel des Umsatzes aus.

Was sind die Merkmale der Internetgeneration?

Sechs Merkmale der i-Generation

1. Digital eingestellt – IPod, PDAs, Wi-Fi und 4G bilden den Lebensnerv der i-Generation. Ihre Mitglieder wollen nicht ohne Internet und Breitbandzugang leben, sondern sowohl zu Hause als auch unterwegs „online“ gehen können. Für die i-Generation ist Technologie gleichbedeutend mit Lebensgefühl.

2. Europäisch – Die Vorstellung von einem Europa als „Vereinigte Staaten von Europa“ rückt immer stärker in den Vordergrund, teilweise als Reaktion auf die US-Außenpolitik, teilweise aufgrund günstigerer Flugpreise, E-Mail-Kommunikation und Mobiltelefone, die das Reisen und die Kommunikation weltweit einfacher gestalten.

3. Selbstbezogen (aber nicht selbstsüchtig) – Stärker empfundene „Selbst“-Verantwortung bringt eine „Do-it-yourself“-Kultur hervor und führt zu einer Schwerpunktverschiebung im persönlichen Streben vom Materiellen hin zum Emotionalen. Diese Generation verspürt das Bedürfnis, sich selbst in Form von Hobbys wie künstlerisches Gestalten und Sammeln zum Ausdruck zu bringen. Computer ermöglichen größere Kreativität – Filme und Musik können online zusammengestellt und bearbeitet werden.

4. Unter Zeitdruck – Die Geschwindigkeit des modernen Lebens lässt wenig Spielraum für die schönen und angenehmen Dinge des Lebens – eine Tatsache, die den Erfolg von Online-Diensten erklärt. Die i-Generation erledigt ihre Bankgeschäfte in der Nacht und arbeitet am Wochenende von zu Hause aus.

5. Markenorientiert – Die Mitglieder der i-Generation haben die Wahl zwischen unzähligen Marken und sie haben in der Tat ein Gefühl dafür entwickelt, welche die richtige für sie ist: Sie entscheiden über „in“ und „out“. Marken, mit denen sich ethische Grundsätze verbinden, liegen bei ihnen hoch im Kurs. Die i-Generation legt großen Wert auf Marken, möchte jedoch nicht in eine Schublade geschoben werden. Die i-Generation definiert das Nicht-cool-sein als neue Form von Coolness.

6. Social Sparks – Die Social Sparks begründen und fördern die i-Generation. Sie sind der personifizierte Trend und setzten somit Impulse. Sie sind völlig unabhängig und ihrer Zeit weit voraus. Social Sparks bestimmen, was „hip“ und „in“ ist. Sie leben den Trend und kommunizieren diesen in ihr soziales Umfeld, wo er aufgegriffen und nachempfunden wird. Sie wollen nicht ohne Internet leben, für sie ist es gleichbedeutend mit Lebensgefühl.

Patricia Rohde | Quelle: Yahoo! Deutschland GmbH

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